Funkenflug auf dem Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür für Schweißtechnik flogen die Funken. Beste Berufsaussichten für Schweißer

Der Tag der offenen Tür (am 1. April 2011) in der Schweißtechnischen Kursstätte im gemeinnützigen GBW Berufsbildungswerk Köln lockte zahlreiche Besucher an. In verschiedenen Workshops und Vorträgen stellten in Köln-Niehl die Ausbilder die verschiedenen Techniken des Schweißens vor.  Besucherinnen und Besucher durften Probeschweißen. Zusammen mit Lehrgangsteilnehmern schweißte der bekannte Kölner Künstler Odo Rumpf eine phantasievolle Großskulptur, die am Eingang des Berufsbildungswerks aufgestellt wird. Besonders bekannt ist Rumpfs Solarvogel, der aus Industrieschrott entstanden ist, und an der Kölner Rheinpromenade steht.

Ralph Hoinkis und der Künstler Odo Rumpf

“Qualifizierte Schweißer werden auf dem Arbeitsmarkt gesucht“, sagt Diplom-Ingenieur Werner Huhse, Technischer Leiter des GBW Köln. Die Vermittlungsquote läge bei 70 bis 80 Prozent. Die Verdienstmöglichkeiten seien ausgesprochen gut, erläutert Huhse. Gute Festanstellungen gibt es im Maschinen- und Anlagenbau und in der Industrie, aber auch mittelständische Unternehmen oder das Handwerk suchen händeringend nach fachlich qualifiziertem Personal. Die vom GBW angebotenen Prüfungen mit TÜV oder DVS-Siegel (Deutscher Verband für Schweißtechnik) zum Internationalen Schweißer sind bundesweit und auch im Ausland anerkannt. Eine vorherige Berufsausbildung ist für die 26 bis 36 Wochen dauernde Qualifizierung zum Internationalen Schweißer nicht zwingend. Eine Förderung durch die Agentur für Arbeit ist möglich. Unerlässlich ist jedoch eine ruhige Hand, gutes räumliches Vorstellungsvermögen und körperliche Fitness. Grundkenntnisse der deutschen Sprache werden erwartet; bei Bedarf wird fachsprachlicher Deutschunterricht angeboten.

Schweißen kann auch Kunst sein, das bewies Lehrgangsteilnehmer Ralph Hoinkis. Er schweißte zusammen mit dem Künstler Odo Rumpf die rund zwei Meter hohe Skulptur aus alten Probestücken und anderen Metallabfällen aus dem Lehrgang. Das Werk erinnert an einen seltsamen Vogel mit Federn, wobei der Deutung der phantasievollen Skulptur keine Grenzen gesetzt sind. Ralf Hoinkis schätzt sich glücklich: Gleich nach Lehrgangsende fängt er eine feste Stelle bei einem metallverarbeitenden Großunternehmen in der Region an.

Das fertige Kunstwerk

Interessierte Frauen und Männer können sich telefonisch zum Probeschweißen anmelden beim  GBW Berufsbildungswerk Köln, Delmenhorster Straße 12, 50735 Köln-Niehl, Telefon, 0221/ 971401-0, E-Mail: gbw@gbw.de  und www.gbw.de

Über das GBB

Das GBW Berufsbildungswerk Köln gGmbH ist eine Bildungseinrichtung für Jugendliche und Erwachsene, die durch Qualifizierungen, Sprach- und Orientierungslehrgänge und Integrationsprojekte in gewerblich-technischen Arbeitsfeldern ihre beruflichen Chancen verbessern möchten. Das GBW engagiert sich als gemeinnützige Institution im Verbund der Rheinischen Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration. Zu den Bildungspartnern gehören unter anderem die Rheinische Fachhochschule Köln, die Rheinische Akademie Köln und das Rheinische Bildungszentrum Köln.

 

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