Ohne NC im Fernstudium an der britischen Open University studieren

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Die Open University ist eine gute Alternative, wenn es mit dem Wunschstudienplatz nicht klappt

Wer jetzt sein Abitur oder die Fachhochschulreife geschafft hat, auf den wartet schon die nächste Hürde: die Bewerbung um einen Studienplatz. Die NRW-Studenten haben es jetzt zum Wintersemester besonders schwer. Denn auf die verkürzte Schulzeit an Gymnasien von neun auf acht Jahren folgt der Bewerberansturm auf die Studienplätze an Hochschulen. Aber auch die fertigen Bachelor-Absolventen stehen vor dem gleichen Problem, wenn sie einen Masterstudienplatz suchen: Auch hier sind die Studienplätze in vielen Fächern Mangelware. Deshalb sollte man über Alternativen nachdenken, falls es mit dem Wunschstudium nicht klappt.

Für angehende Bachelor und Master-Studierende bietet die englische staatliche Open University (OU) ein Fernstudium mit akademischer Tutorenbetreuung als Alternative an. Kapazitätsprobleme sind hier unbekannt. Einen NC gibt es auch nicht. Für Bachelor-Studierende, die einen ersten Uni-Abschluss anstreben, gibt es keine formalen Zugangsbeschränkungen. Zudem wird kein Umzug nötig, studiert wird von zu Hause aus. Didaktisch ausgefeilte und mehrfach prämierte on- und offline Lehrmaterialen, Bücher, Videos und Audios helfen beim Lernen. Für jedes Modul steht ein persönlicher Tutor zur Verfügung, der etwa 18 Studierende betreut. Man kann während der Studienzeit Geld verdienen, Praktika machen oder sich familiären Verpflichtungen widmen, weil sich die Zeit für das Lernen einteilen lässt. Studiert wird ausschließlich auf Englisch, ohne ins Ausland umziehen zu müssen. An der britischen Fernuniversität sprechen Studienkollegen und Dozenten nur Englisch, so dass die Fremdsprachenkenntnisse auf wissenschaftlichem Niveau erweitert werden. Das ist ein großer Pluspunkt auf dem Lebenslauf, den Arbeitgeber schätzen.

Auf ihrer neuen Europa-Webseite www.openuniversity.edu bietet die Universität eine große Auswahl natur- und geisteswissenschaftlicher Bachelor- und Master-Studiengänge an, die sich speziell an europäische Studenten und an diesen Arbeitsmarkt richten. Dazu gehören u.a. Studiengänge in BWL, Informationstechnik, Erziehungswissenschaften, Ingenieurwesen, Fremdsprachen, Mathematik, Umweltwissenschaften, Medizinischer Chemie oder der MBA und LL.M. Falls Interessenten auf dieser Seite nicht ihr Wunschfach finden, können sie sich auf der Hauptwebseite für England über weitere Fächer und Kurse informieren (www.open.ac.uk) und nach Rücksprache mit der Studienberatung der Hochschule ein Fach wählen.

An der OU studieren derzeit rund 240.000 Studierende, die meisten berufsbegleitend in Teilzeit. Das Studium lässt sich völlig flexibel gestalten. Teilzeit-Studenten lernen zwischen neun bis 20 Stunden pro Woche. Der Lernaufwand für Vollzeitstudenten liegt bei 30 bis 40 Stunden in der Woche. Ein Vollzeit-Bachelor dauert in der Regel vier Jahre, der Master etwa zwei Jahre. Die Studienzeit für Teilzeitstudenten verlängert sich entsprechend.

Über 40 Jahre Erfahrung in der Fernlehre sind ein großes Plus der Open University. Britische Hochschulrankings sehen die größte Universität Großbritanniens seit Jahren auf Spitzenplätzen in der Zufriedenheit ihrer Studenten. Am 19. Juni 2013 veröffentlichte die angesehene Tageszeitung Times in ihre Bildungsbeilage ihr neues Ranking „100 under 50“. Das britische Hochschulmagazin kürte die besten 100 Universitäten der ganzen Welt, die jünger als 50 Jahre alt sind. Die Open University wurde als eine der besten 100 Unis ausgewählt und ist die einzige Fernuniversität weltweit, die für ihre Exzellenz ausgezeichnet wurde.

Das Studium ist kostenpflichtig. Die Open University verlangt seit der englischen Studienreform die gleichen Gebühren in Deutschland wie in England, wobei sie deutlich günstiger ist, als andere englische Hochschulen. Bezahlt wird nur das jeweilige Modul, das auf der Anzahl der studierten Credit Points basiert. Ein „durchschnittlicher“ Teilzeit-Student belegt 60 Credit Points im Jahr, die 2.562 Britische Pfund (umgerechnet etwa 3000 Euro) kosten. Wer 30 Credit Points studiert, zahlt die Hälfte. Alle Studienmaterialien, Lehrbücher, die Tutorenbetreuung, verschiedene Online-Plattformen zum miteinander Lernen und von Fach zu Fach unterschiedliche Pflicht-Präsenzphasen sind in der Gebühr enthalten. „Wer die Kosten für einen Umzug an einen anderen Studienort oder gar ins Ausland, die teure Fachliteratur, zusätzliche Repetitorien oder den Einkommensverlust abzieht, der kommt auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, meint Matthew Brown, Marketing Director.

Ein weiteres Plus: Für Erststudenten besteht zudem die Möglichkeit des offenen Zugangs (Open Access). Studierende müssen über 16 Jahre alt sein und gut Englisch können. Das Abitur oder die Fachhochschulreife verlangt die OU für ein Bachelor-Erststudium nicht, auch keinen Sprachtest. Falls nötig, wird Studenten, die keine allgemeine Hochschulreife haben, während des Studiums geholfen, Wissenslücken zu schließen und die Grundlagen für das wissenschaftliche Lernen zu erarbeiten. Masterstudenten müssen ein qualifiziertes, staatlich anerkanntes Erststudium, das mit dem britischen Bachelor of Honours vergleichbar ist, nachweisen. Einen NC gibt es auch hier nicht.

Weitere Informationen: www.openuniversity.edu
Bei Fragen bieten die Studienberater einen kostenlosen Rückruf über das Webformular an. In Deutschland finden Infoveranstaltungen von Juli bis September in verschiedenen Städten statt. Die Termine werden in Kürze auf der Webseite angezeigt.

Kontakt: Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel.: 089/89 70 90 48, E-Mail: T.Sage@open.ac.uk oder www.openuniversity.edu

Über die Open University:
Die Open University wurde 1969 gegründet und ermöglicht akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Seit ihrer Gründung haben hier über 1,8 Millionen Studenten studiert. Die Open University Business School, die Wirtschaftsfakultät, gilt mit den EQUIS-, AACSB- und AMBA-Siegeln als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa. Die Studierenden erhalten eigens vorbereitete Unterrichtsmaterialien zusammen mit digitalen, interaktiven Versionen des gleichen Lehrstoffes, die sowohl web-basiert als auch offline zugänglich sind. Intranet-Foren, Webinare und ggf. Präsenzveranstaltungen ergänzen das Angebot des vernetzten Lernens unter den Studierenden. Die Studierenden werden beim Lernen von Tutoren unterstützt. In Arbeitskreisen oder bei virtuellen Konferenzen können sie hervorragend Netzwerke mit Teilnehmern aus anderen Ländern und Unternehmen knüpfen.

The Open University
Milton Keynes
MK7 6AA
United Kingdom
www.openuniversity.edu
Mail: B.Polgar-Stuewe@open.ac.uk

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